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ZVV tritt auf Sparbremse

Sparen wird laut ZVV unausweichlich.

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Sparen wird laut ZVV unausweichlich.

Der Zürcher Verkehrsverbund tritt auf die Kostenbremse: Die für das Fahrplanjahr 2011 vorgesehenen Angebotsausbauten werden fallen gelassen.

Der Verzicht geschehe im Hinblick auf die Sparmassnahmen des Regierungsrats zur Sanierung des kantonalen Finanzhaushaltes, schreibt der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) in einer Mitteilung. Einzig die dritte Etappe der Glatttalbahn werde wie geplant in Betrieb genommen.

Der ZVV legt zurzeit das Fahrplanangebot für das nächste Jahr fest. Wegen der angespannten Lage des Kantonshaushaltes rechne er mit Sparvorgaben des Regierungsrats auch für den öffentlichen Verkehr, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese würden jedoch erst im Laufe des Sommers bekannt. Und das sei für eine Berücksichtigung im laufenden Fahrplanverfahren zu spät. Der ZVV müsse deshalb «die notwendigen Massnahmen für seinen Beitrag an die Sanierung des Finanzhaushaltes bereits jetzt ergreifen und den geplanten Ausbau des Angebots im laufenden Fahrplanverfahren stoppen».

Als Ausnahme von dieser Sparvorgabe verkehrt nach Angaben des ZVV die Glatttahlbahn ab Dezember 2010 wie geplant auf der neu gebauten Strecke zwischen Bahnhof Stettbach und Flughafen Zürich. Das betroffene Busnetz werde entsprechend angepasst.

Der Zürcher Verkehrsverbund hat ausserdem entschieden, das laufende Fahrplanverfahren im Gegensatz zu den Vorjahren nur für ein Jahr durchzuführen. Der ZVV hofft so, flexibler auf weitere Entwicklungen reagieren zu können.

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