Osterterror
Zürcher Familie unter den Todesopfern von Sri Lanka

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Buddhisten beten in Colombo für die Opfer der Anschläge.

Buddhisten beten in Colombo für die Opfer der Anschläge.

AP

Bei den Anschlägen auf Luxushotels und Kirchen am Ostersonntag in Sri Lanka sind mindestens 359 Menschen ums Leben gekommen. Nun ist klar: Auch eine Familie aus Uster ist unter den Opfern. Das berichtete «Zueriost.ch».

Sieben sri-lankische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu zeitgleich in drei Kirchen in mehreren Städten und drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo in die Luft gesprengt. Einige Stunden später gab es zwei weitere Explosionen in einem kleinen Hotel und einer Wohngegend in Vororten Colombos.

Mehrere Kirchen in Sri Lanka wurden am Ostersonntag von Explosionen erschüttert. (Bilder: Keystone)
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Sicherheitskräfte bewachen die Sankt-Anthony-Kirche in Colombo.
Über 300 Menschen kamen bei der Anschlagsserie ums Leben.
Männer helfen einer älteren Frau in der Nähe von einem der Explosionsorte in der Hauptstadt Colombo.
Mehrere Kirchen in Sri Lanka wurden von den Explosionen erschüttert.
Das Innere der Sankt-Anthony-Kirche wurde durch den Anschlag zerstört.
Und auch vor der Kirche liegt einiges in Trümmern.
Neben Polizisten und dem Militär sind auch etliche Feuerwehrleute im Einsatz.
Verwüstung und Zerstörung: Vor der Kirche Batticalova in Colombo herrscht Chaos nach der Explosion.
Eine Explosion ereignete sich auch im Hotel Shangri-la. Polizisten und Forensiker sichern nach dem Attentat Spuren.

Mehrere Kirchen in Sri Lanka wurden am Ostersonntag von Explosionen erschüttert. (Bilder: Keystone)

CH Media

Noch immer werden Menschen vermisst

Die Zahl der Toten lag nach Polizeiangaben vom Mittwoch bei 359 - darunter waren laut Aussenministerium 34 Ausländer, 14 wurden noch vermisst. Auch zwei Schweizer waren unter den Todesopfern. Laut Unicef kamen auch 45 Kinder ums Leben. Mehr als 400 Verletzte wurden nach Angaben der Polizei noch in Krankenhäusern behandelt.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte die Selbstmordanschläge für sich reklamiert. Nach Angaben von Premierminister Wickremesinghe waren noch einige Verdächtige auf der Flucht, manche von ihnen seien im Besitz von Sprengstoff.

(tam/sda/dpa)