Landwirtschaft

Zuger Kirschtorten exklusiv nur noch aus dem Kanton Zug

Zuger Kirschen (Symbolbild)

Zuger Kirschen (Symbolbild)

Zuger Kirschtorten sollen nur noch von Zuger Zuckerbäckern hergestellt werden dürfen. Ein Verein strebt für das berühmte Dessert ein geografisches Label an. Auch der «Zuger Kirsch» und der «Rigi Kirsch» sollen geschützt werden.

Hinter den Bestrebungen stehen Produzenten, Destillateure, Verarbeiter, Touristiker und Vertreter der Verwaltung, die in Küssnacht den "Verein Zuger & Rigi Chriesi" gegründet haben. Ohne Massnahmen würden die für die Region typische Frucht und die daraus hergestellten Produkte an Bedeutung verlieren, hiess es.

Der Verein will erreichen, dass der "Zuger Kirsch" und der "Rigi Kirsch" die geschützte Ursprungsbezeichnung AOC erhalten. Das AOC-Gebiet wird den ganzen Kanton Zug sowie neun Schwyzer und sieben Luzerner Gemeinden umfassen.

Die Zuger Kirschtorte soll nach den Plänen des Vereins künftig das Label GGA (geschützten geografischen Angabe) tragen. Nur noch die Konditoren, die die Torte im Kanton Zug mit AOC-Kirsch herstellen, werden dann ihr Gebäck noch Zuger Kirschtorte nennen dürfen.

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