Leichtathletik-EM 2014

Zürich sieht gute Chancen für Leichtathletik-EM 2014

Zürich kandidiert für Leichtathletik EM 2014 (Archiv)

Zürich kandidiert für Leichtathletik EM 2014 (Archiv)

Zürichs Kandidatur für die Austragung der Leichtathletik Europameisterschaften 2014 ist nun offiziell: Das Komitee wird am kommenden Montag das Dossier beim Europäischen Leichtathletik-Verband «European Athletics» einreichen.

"Die Chancen stehen sicher gut", sagte Leichtathletik-Verbandspräsident Hansruedi Müller vor den Medien in Zürich. Nach dem Rückzug von Amsterdam ist Zürich der einzig verbliebene, offizielle Kandidat. "Das Spiel ist aber noch nicht zu Ende." European Athletics habe auch ein Alternativszenario in der Hinterhand. Der Verband entscheidet am 1. Mai 2010.

Der Grossanlass zwischen dem 5. und 10. August 2014 steht unter der Grundidee "zusammen - ensemble - insieme - together", wie Patrick Magyar, Meetingdirektor Weltklasse Zürich, sagte. Die Organisatoren erhoffen sich von der EM Aufwind für den Nachwuchs. Die Wettkämpfe finden im Letzigrund-Stadion satt.

Als "Riesenchance für Zürich" bezeichnete Regierungsrat Hans Hollenstein die EM. Hollenstein erhofft sich Impulse für die Jugend und den Breitensport, dazu brauche es immer wieder solche Grossanlässe.

Auch das Zürcher Kantons- und Stadtparlament stehen hinter der EM: Sie haben bereits Defizitgarantien von je maximal fünf Millionen Franken gesprochen. Zudem bewilligten die Parlamente ein zinsloses Darlehen von je 3,3 Millionen Franken. Die Initianten hoffen, dass sich der Bund ebenfalls an der Defizitgarantie beteiligt.

Das Budget für den Grossevent beträgt rund 37 Millionen Franken. Die Organisatoren rechnen mit 150'000 Zuschauern im Stadion sowie 1300 Spitzensportlern aus 50 Ländern und rund 700 Millionen Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer.

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