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Zu sehr mit den Wahlen beschäftigt?

Parteien versäumten wichtige Anmeldefrist

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Aargauer Zeitung

Bis am vergangenen Montag hätten die städtischen Parteien ihre Kandidaturen für die Rechnungsprüfungskommission eingeben müssen. Diese ist die einzige Kommission, die vom Souverän gewählt werden kann. Die Wahl wird am 28. Juni, zeitgleich mit der Wahl des Stadtpräsidenten, stattfinden.

Am Montag sind bei Stadtschreiber François Scheidegger allerdings keine Kandidaturvorschläge eingegangen. «Die Parteien sind offensichtlich vollumfänglich mit den Gemeinderatswahlen beschäftigt», vermutet der Stadtschreiber. Tatsächlich sei es ungeschickt, dass die Nominationen vor den Wahlen stattfinden müssen. «Die Parteien wissen ja noch gar nicht, wie die Sitzverhältnisse nach den Wahlen aussehen werden.»

Zudem sei es unvereinbar, gleichzeitig im Gemeinderat und in der Rechnungsprüfungskommission Einsitz zu haben. «Das heisst, dass mögliche Kanditaten gar nicht mehr zur Verfügung stehen.» Scheidegger fragte die Parteipräsidenten persönlich an, ob sie kein Interesse daran hätten, in der Rechnungsprüfungskommission zu sein. «Jeder ist bei dieser Anfrage erbleicht», sagt der Stadtschreiber. Er hat den Parteien nun eine Nachfrist bis nächsten Montag, 18. Mai, 17 Uhr, gesetzt. (bel)

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