Pflegi-Park

Zimmer mit Blick in den Pflegi-Park

Die meisten Zimmer des Ostbau verfügen über einen Balkon, welcher den freien Blick in                  den Pflegipark ermöglicht.

06_Pflegimuri_fhe.jpg

Die meisten Zimmer des Ostbau verfügen über einen Balkon, welcher den freien Blick in den Pflegipark ermöglicht.

Positiv überrascht zeigten sich die Besucherinnen und Besucher des sanierten Ostbaus der pflegimuri. Nun ziehen nach rund 15 Monaten Bauzeit die Bewohnerinnen und Bewohner in die neuen, hellen Räumlichkeiten.

Mit der Eröffnung des komplett umgebauten Ostbaus ist für die pflegimuri die zweitletzte Etappe der 2005 gestarteten Gesamtsanierung beendet. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zeigten sich angetan von den freundlichen Räumen, die mit viel hellem Birkenholz wohnlich wirken. Die Bewohnerinnen und Bewohner können ihr Umfeld nach eigenen Vorstellungen selber einrichten; die Innenarchitektur ist deshalb einfach, neutral und zeitlos gestaltet. Neue Terrassen, vergrösserte Balkone und ein Panoramafenster verstärken die Verbindung zum Aussenraum. Die Aufenthaltsräume sind grosszügig dimensioniert.

Die Zimmer sind neu mit modernen Sanitärräumen ausgestattet. Drei- und Vierbettzimmer wurden aufgehoben und durch Einer- oder Doppelzimmer ersetzt. Das «historische Erbe» wollte die pflegimuri nicht nur erhalten, sondern architektonisch aufwerten. Pfeiler, Bögen und Gewölbedecken wurden wieder freigelegt und spannungsvoll sichtbar gemacht.

Neuer Eingang

Der Eingangshof und die Zugangsfassade wurden so umgestaltet, «dass die innere Erneuerung nach aussen strahlt. Mit der baulich stark veränderten Fassade zum Nordklosterrain zeigt die pflegimuri ein neues Gesicht», wird zum Umbau festgehalten. Die Verwaltung wurde direkt beim Eingang auf einem Geschoss zusammengefasst. Kurze Wege und helle Räume erleichtern die tägliche Arbeit und sollen eine Kultur der Offenheit manifestieren. Auch die technische Infrastruktur wurde nachhaltig auf den neusten Stand gebracht: Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen, Brandschutz und Luftanlagen wurden grundlegend erneuert.

Plakate als Aufmunterung

Mit prägnanten Aussagen auf Plakaten will die pflegimuri unter der Leitung von Thomas Wernli die Bewohnerinnen und Bewohner ermuntern, «eigene Vorstellungen vorzutragen, Kritik anzubringen und ihren Aufenthalt in unserem Haus mit der grösstmöglichen Selbstbestimmung mitzugestalten.»

Gleichzeitig werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefordert, sich mit dieser «neuen Haltung» auseinander zu setzen. «Die Definition und Visualisierung der Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner ist ein Versuch, das Spannungsfeld zwischen den starren Strukturen und Bräuchen der Institution und der Lebenswelt der Bewohnerinnen und Bewohner zu thematisieren und Lösungswege für eine Annäherung dieser beiden Welten aufzuzeigen.»

Die pflegimuri bietet Platz für 205 Personen: 300 Mitarbeitenden sorgen für die Betreuung und die Infrastruktur des Heimes. Neben der Langzeitpflege wird die Kurzzeitpflege zum Beispiel nach einem Spitalaufenthalt oder vor dem Übertritt in ein anderes Heim angeboten. Menschen mit Demenz leben in kleinen, überschaubaren Gruppen. Schliesslich ist die pflegimuri eine der wenigen Institutionen im Kanton, die Männer mit einer Suchtkrankheit oder soziale benachteiligte Menschen jeder Altersgruppe aufnimmt.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1