Zahl der Überwachungskameras in Frankreich wird deutlich erhöht

Innenministerin Michèle Alliot-Marie

Innenministerin Michèle Alliot-Marie

In Frankreich soll es bis Jahresende dreimal so viele Überwachungskameras geben wie bislang. Laut Innenministerin Michèle Alliot-Marie wird die Zahl der Kameras von 20 000 auf 60 000 erhöht.

Ausserdem werde die Regierung rund 4000 Polizisten "in die schwierigsten Viertel und Verwaltungsbezirke" entsenden, kündigte Alliot-Marie in einem Interview mit der Zeitung "France-Soir" an.

Vor allem in Problemgebieten im Grossraum Paris solle es wieder eine Polizei geben, "die nahe bei den Menschen ist". Ziel sei "eine ständige, sichtbare und abschreckende Präsenz" in schwierigen Vierteln.

Die Pariser Polizei hatte bereits im Oktober angekündigt, sie wolle in den kommenden zwei Jahren mehr als 1200 weitere Überwachungskameras in der Hauptstadt anbringen. In jedem der 20 Stadtbezirke sind demnach 50 bis 70 Kameras geplant. Bislang gab es in ganz Paris nur wenige hundert Überwachungskameras.

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