Tabakprävention

Zahl der Raucher soll bis 2012 um 20 Prozent zurückgehen

Rauchen in der Kaffeepause (Archiv)

Rauchen in der Kaffeepause (Archiv)

Die Tabakprävention hat Erfolg. Der Anteil der Raucherinnen und Raucher hat sich in den letzten Jahren von 33 auf 29 Prozent reduziert. Auch die negativen Folgen des Passivrauchens sind jetzt erkannt.

Das geht aus dem Jahresbericht des Tabakpräventionsfonds hervor, den das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verwaltet. Mit ihren Massnahmen gegen den Tabakkonsum liegt die Schweiz europäisch gesehen immer noch nur im hinteren Mittelfeld.

Der Bundesrat hat deshalb ein Nationales Programm Tabak festgelegt: Die Zahl der Raucherinnen und Raucher soll bis 2012 um 20 Prozent zurückgehen. Der Anteil der Personen, die wöchentlich sieben oder mehr Stunden dem Passivrauch ausgesetzt sind, soll um 80 Prozent sinken.

Der Tabakpräventionsfonds wird durch eine Abgabe von 0,13 Rappen pro verkaufte Zigarette in der Schweiz oder 2,6 Rappen pro Päckli alimentiert. Im letzten Jahr kamen so rund 16 Millionen Franken zusammen, die für Raucher-Entwöhnungsprojekte verwendet wurden.

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