Zahl der Patienten steigt und steigt

Der «Limmi»-Jahresbericht 2008 weist alleine im Notfall ein Patienten-Plus von 15 Prozent aus

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Das Spital Limmattal behandelt immer mehr Patienten. Wie Spitaldirektor Gregor Frei an der Jahrespressekonferenz erklärte, stieg deren Zahl 2008 im ambulanten Bereich auf 39 100 Personen an (plus 10% gegenüber 2007). Davon wurden alleine im Notfall fast 20 000 Personen betreut (plus 15%). Im stationären Bereich stieg die Patienten-Zahl auf rund 8900 Personen nur leicht an (plus 1,5%), doch in den ersten Monaten 2009 legte sie mit 10 Prozent bereits wieder markant zu.

Die Zunahme der Patientenzahlen wirkt sich auf den Personalbestand aus, der um 6 auf 728 Vollzeitstellen erhöht wurde, wobei die Spitalleitung aus Kostengründen auf die Besetzung weiterer acht budgetierter Vollzeitstellen verzichtete. Ein Mangel an Personal besteht vor allem im Pflegebereich. Dies auch deshalb, weil mit der anstehenden Schliessung der benachbarten Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Theodosianum immer mehr Lehrlinge wegfallen, die am «Limmi» arbeiteten. Gesunken ist 2008 zwar einmal mehr, aber nur leicht, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten. Sie liegt bei 6,9 Tagen. Trotzdem lag die Bettenbelegung mit 88 Prozent 3 Prozent über dem Normwert.

2008 sind die Fallkosten nach drei Jahren wieder gestiegen. Ein Fall kostete im Mittel knapp 9000 Franken, im Jahr davor waren es 8900 Franken.

Der Betriebsaufwand des Akutspitals lag mit gut 97 Millionen Franken 3,8 Prozent über dem Vorjahreswert, der Betriebsertrag mit knapp 78 Millionen 5,7 Prozent darüber. Das daraus resultierende Betriebsergebnis zu Lasten von Kanton und den 17 Trägergemeinden aus dem Limmat- und Furttal betrug 19,2 Millionen. Die Zielabweichung gegenüber dem Globalbudget betrug 1,181 Millionen und wurde um 2,3 Millionen unterschritten. Diese werden aus den Rückstellungen beglichen, die auf 2,5 Millionen sinken. (jk)