Göldi

Wollte die Schweiz die beiden Libyen-Geiseln mit Militäraktion befreien?

Die Gerüchte stammen aus den beiden Departementen Merz und Calmy-Rey. Gemäss den Quellen waren zwei militärische Militäreinsätze in Vorbereitung, um die beiden Libyen-Geiseln Max Göldi und Rachid Hamdani zu befreien.

Die Gerüchte mehren sich. Und sie stammen von verschiedenen Quellen. Einerseits aus dem Departement von Hans-Rudolf Merz und andererseits aus dem Departement EDA von Micheline Calmy-Rey. Zwei militärische Einsätze seien in Planung gewesen. Sie hätten 2008 und 2009 stattfinden sollen. Ziel: Die Befreiung von Max Göldi und Rachid Hamdani in Libyen.

Eine Erkundungsmission soll bereits stattgefunden haben, doch der ägyptische und der libysche Geheimdienst seien dahinter gekommen. Eine mögliche Erklärung, weshalb die Geiseln an einen geheimen Ort gebracht wurden. Das Schweizer Fernsehen beruft sich bei seiner Berichterstattung auf das Westschweizer Fernsehen TRS.

Im Herbst wird ein GPK-Bericht erwartet, der die Libyen-Affäre aufarbeiten soll. Darin sollen auch die geplanten Militäraktionen erwähnt sein. (skh)

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