Klimagipfel

«Wir sind unaufhaltsam»: Über 2500 Menschen demonstrieren mit Greta Thunberg in Lausanne

Mehr als 2500 Menschen haben am Freitagnachmittag in Lausanne gegen den Klimawandel demonstriert. Die Kundgebung, an der die Umweltaktivistin Greta Thunberg teilnahm, bildete den Schlusspunkt des fünftägigen Jugend-Klimagipfels «Smile For Future».

Vom Bahnhofplatz marschierten unter gleissender Sonne nach Polizeiangaben über 2500 Menschen nach Vidy am Genfersee. Auf Plakaten und Bannern waren Parolen wie "Unser Erde, unsere Verantwortung", "Streik für das Klima" oder "Es gibt keinen Planeten B" zu lesen.

Die Kundgebungsteilnehmer skandierten antikapitalistische Parolen. Einige sangen: "Wir sind unaufhaltsam, eine andere Welt ist möglich."

Greta Thunberg war der Star der Woche in Lausanne und beteiligte sich auch am Protestmarsch durch die Stadt. Die 16-jährige schwedische Umweltaktivistin musste jedoch schnell weiterreisen, um ihren Kampf gegen die globale Erwärmung fortzusetzen. Sie wird unter anderem zum Uno-Klimagipfel am 23. September in New York erwartet.

3 Kernforderungen der Jugendlichen

Das Treffen in Lausanne hat fünf Tage gedauert. Die rund 450 Klimaaktivisten aus aller Welt einigten sich in einer Abschlusserklärung auf drei Kernforderungen.

Die Klimagerechtigkeit und -gleichheit müsse gewährleistet werden, lautet eines der Anliegen. Der globale Temperaturanstieg soll unter 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau gehalten werden. Weiter sollen in der Klimapolitik die besten verfügbaren wissenschaftlichen Arbeiten berücksichtigt werden.

Seit Montag hatten sich die jungen Aktivisten an der Universität Lausanne versammelt. Auf dem Programm standen Konferenzen, Workshops und Plenarsitzungen. Ziel der Veranstaltung war es, einen globalen Zusammenhalt der Klimaaktivisten zu schaffen und deren Protest international zu koordinieren.

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