tower
Windisch bekommt einen Riesen-Tower

Der Tower, ein Hochhaus mit 14 Geschossen, wird neben der Fachhochschule Markthalle und den Hallerbauten eines der Wahrzeichen der neuen Bildungsstadt im Gebiet der Vision Mitte sein. Der Gestaltungsplan für ein Hochhaus im Campus-Areal liegt auf.

Drucken
Ein Tower für die Vision Mitte

Ein Tower für die Vision Mitte

Louis Probst

«Aus der Sicht der Gemeinde Windisch ist es natürlich positiv, dass jetzt bereits ein Gestaltungsplan für das Baufeld D der Vision Mitte vorliegt», betont Hanspeter Scheiwiler, Gemeindeammann von Windisch und Präsident der Stiftung Vision Mitte. «Ursprünglich war man ja davon ausgegangen, dass das Baufeld D mit dem Tower in einem Zeithorizont von 10 oder gar 15 Jahren überbaut werden würde. Jetzt ist das Baufeld D vorgezogen worden – noch bevor man in den Baufeldern B und C für die Fachhochschule Markthalle zur Schaufel gegriffen hat.»

«Eckpfeiler» für den Tower

Dampf sozusagen setzt einmal mehr die Brugg-Gruppe respektive ihre Tochter, die Brugg Immobilien AG, auf. Als Grundeigentümer der Parzellen, auf denen heute noch das einstige Cardinal-Bierdepot und das frühere Gebäude der Landi Brugg stehen, hat sie die Metron AG (Brugg) mit der Ausarbeitung eines Gestaltungsplanes beauftragt. Dieser Plan liegt jetzt vor. Das Mitwirkungsverfahren läuft.

«Der Gestaltungsplan basiert auf dem Masterplan und dem Entwicklungsrichtplan für das Gebiet von Vision Mitte», erklärt Barbara Gloor von der Metron AG. «Mit dem Gestaltungsplan wird die räumliche Situation an dieser wichtigen Schnittstelle von Brugg und Windisch geklärt. Durch den Plan soll zudem eine hohe Qualität der Architektur und der Freiraumgestaltung gewährleistet werden.» Gemäss den Vorgaben der Bau- und Nutzungsordnung kann ein Hochhaus von 50 Meter Höhe – mit 14 Geschossen – erstellt werden. Für das Gebäude wird Minergie-Standard vorgeschrieben. Zwischen dem Tower und dem Gebäude der FH Nord ist ein öffentlicher Freiraum vorgesehen, der mit dem Campusplatz und den Campustreppen verbunden ist. Die Anbindung für Motorfahrzeuge soll unterirdisch erfolgen. Für die Anlieferung werden im Plan drei Varianten aufgezeigt.

«Die Nutzung ist noch offen»

Über die Nutzung des Towers darf spekuliert werden. «Es ist noch alles offen», erklärt Urs Hornecker, Geschäftsführer der Brugg Immobilien AG, auf die Frage, ob im Tower denn nun das sehnlich erwartete Hotel realisiert würde. «Dienstleistung oder Hotel sind möglich. Wir haben aber noch keine Nutzung definiert. Auch der Zeitraster ist noch offen. Wir hatten aber bereits Anfragen eines Dienstleisters. Der Standort ist sehr beliebt. Es ist aber wichtig, dass es mit dem Busterminal und den Unterführungen vorwärtsgeht.»

Aktuelle Nachrichten