Wieviel sollen Rheinfelder Stadträte verdienen?

Diskussionen in Rheinfelden: Die SP und die FDP wollen den Stadträten höhere Pensen und somit mehr Lohn gewähren. Die CVP und die SVP grundsätzlich auch - aber ihnen gehen die Forderungen zu weit. Was ist Ihre Meinung? - Diskutieren Sie mit!

Am 9. Dezember stimmt die Einwohnergemeinde von Rheinfelden darüber ab, ob ihre Stadträte künftig höhere Pensen und damit mehr Geld bekommen. Der Grund für den Antrag: Die Stadträte haben ihre effektive Arbeitszeit erhoben und sind zum Schluss gekommen, dass sie weit über ihre bisher bezahlten Pensen engagiert sind. Stadtammann Franco Mazzi (FDP) etwa soll künftig für ein offizielles Pensum von 100 Prozent ein Jahreseinkommen von rund 204 500 Franken erhalten - das sind rund 47 600 Franken mehr als bisher bei einem offiziellen Pensum von 80 Prozent.

«Zu viel», findet die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GPFK) von Rheinfelden und hat deshalb einen moderateren Aufschlag vorgeschlagen. Jetzt nehmen auch die Rheinfelder Ortsparteien Stellung: Die SP und die FDP, die in der Exekutive vertreten sind, unterstützen den Antrag der Stadträte. Die Arbeitsbelastung sei gestiegen, deshalb müsse man die Stadträte entsprechend entschädigen, sagt Christoph von Büren von der FDP Stadt Rheinfelden. Die CVP und die SVP lehnen die beantragte Erhöhung der Pensen hingegen ab. «Die Erhöhung der Entschädigung ist Symptombekämpfung, löst jedoch das Problem der Überlastung der Mitglieder des Stadtrats nicht», schreibt die CVP in einer Stellungnahme. Beide Parteien unterstützen allerdings den Kompromissvorschlag der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission. (nem)

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