Schweiz

Wie entwickeln sich die kantonalen und nationalen Zahlen?

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Die Neuinfektionen sind in den vergangenen Tagen rasant gestiegen: Das Bundesamt für Gesundheit meldete auch am Dienstag wieder rund 3000 neue Fälle. Hospitalisationen und Todesfälle nehmen ebenfalls wieder zu, liegen aber deutlich tiefer als im Frühjahr. Die aktuellsten Zahlen zur Coronakrise finden Sie hier.

Hier finden Sie den Ticker mit allen News zu Corona aus der Schweiz.

Die aktuellsten Zahlen

Die Anzahl der täglichen neuen positiven Tests seit Beginn der Pandemie

So entwickelt sich der Anteil der positiven Tests

Gezeigt wird der Anteil der positiven Tests der vergangenen sieben Tage an allen Tests über diesen Zeitraum in Prozent.

Der Stand in den Kantonen

Mit einem Klick auf einen Kanton erfahren Sie mehr Details zu Ansteckungen, Hospitalisationen und Todesfällen.

Wie sich die Spitalbelegung entwickelt

Wie viele Menschen mit Covid-19 pro Kanton im Spital liegen

So viele Menschen befinden sich in Isolation und Quarantäne

Details zu den Todesfällen in der Schweiz

Die Krankheit Covid-19 ist vor allem für ältere Personen lebensgefährlich. Folglich sind auch die Todesopfer grossmehrheitlich im höheren Älter.

Nach früheren Angaben des BAG litt auch die sehr grosse Mehrheit der Verstorbenen (über 95 Prozent) an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.

Die internationale Situation

Die Empfehlungen der Behörden

Das Bundesamt für Gesundheit fordert auf:

  • Abstand halten – zum Beispiel ältere Menschen durch genügend Abstand schützen, beim Anstehen Abstand halten, bei Sitzungen Abstand halten.
  • Gründlich Hände waschen
  • Hände schütteln vermeiden
  • In Papiertaschentuch oder Armbeuge husten und niesen
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben
  • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation
  • Empfehlung: Maske tragen, wenn Abstandhalten nicht möglich ist (im ÖV gilt ab dem 6. Juli eine Maskenpflicht)

Die Infoline des Bundes zum Corona-Virus +41 58 463 00 00

Die Verschärfungen vom 19. Oktober

Der Bundesrat reagiert mit einer Verschärfung auf die rasant steigenden Fallzahlen. Dazu gehören:

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Die Quarantäne-Regeln für Einreisende

Wer aus einem Risikogebiet in die Schweiz einreist, muss seit Anfang Juli in eine zehntägige Quarantäne. Welches solche «Risikogebiete» sind, überprüft das Bundesamt für Gesundheit regelmässig. Wird die Quarantäne nicht eingehalten, droht eine Busse bis zu 10'000 Franken.

Die Quarantänepflicht gilt für Länder sowie für Gebiete in den Nachbarstaaten (bspw. Berlin, Paris und Wien). Für die Nachbarstaaten definiert der Bund Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, für die eine Quarantänepflicht gilt. Diese Gebiete sind (Stand 9. Oktober):

Gebiete in Deutschland:

  • Berlin
  • Hamburg

Gebiete in Frankreich:

  • Region Bretagne
  • Region Centre-Val de Loire
  • Region Corse
  • Region Hauts-de-France
  • Region Île de France
  • Region Normandie
  • Region Nouvelle-Aquitaine
  • Region Occitanie
  • Region Pays de la Loire
  • Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
  • Überseegebiet Französisch-Guyana
  • Überseegebiet Guadeloupe
  • Überseegebiet Französisch-Polynesien
  • Überseegebiet La Réunion
  • Überseegebiet Martinique
  • Überseegebiet Mayotte
  • Überseegebiet Saint-Barthélemy
  • Überseegebiet Saint-Martin

Gebiete in Italien

  • Kampanien
  • Ligurien
  • Sardinien
  • Venetien

Gebiete in Österreich:

  • Burgenland
  • Wien
  • Niederösterreich
  • Salzburg
  • Oberösterreich

Als Risikoländer mit Quarantänepflicht für Einreisende gelten:

  • Albanien
  • Andorra
  • Argentinien
  • Armenien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Belgien
  • Belize
  • Besetztes Palästinensisches Gebiet
  • Bosnien und Herzegowina
  • Brasilien
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica
  • Königreich Dänemark
  • Ecuador
  • Georgien
  • Guyana
  • Honduras
  • Indien
  • Irak
  • Iran
  • Irland
  • Island
  • Israel
  • Jamaika
  • Jordanien
  • Kanada
  • Katar
  • Kolumbien
  • Kroatien
  • Kuwait
  • Libanon
  • Libyen
  • Luxemburg
  • Malediven
  • Malta
  • Marokko
  • Moldova
  • Monaco
  • Montenegro
  • Nepal
  • Königreich der Niederlande
  • Nordmazedonien
  • Oman
  • Panama
  • Paraguay
  • Peru
  • Portugal
  • Rumänien
  • Russland
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien
  • Tschechien
  • Tunesien
  • Ukraine
  • Ungarn
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigtes Königreich (Grossbritannien)
  • Vereinigte Staaten von Amerika (USA)

Rückblick auf die bisherigen Lockerungsschritte

Der vierte Lockerungsschritt vom 22. Juni: Fast alle verbliebenen Einschränkungen wurden aufgehoben

  • Veranstaltungen bis 1000 Personen sind wieder möglich; bei Demos dürfen auch mehr Menschen dabei sein, sie müssen aber eine Maske tragen
  • Keine Sitzpflicht mehr in den Restaurants
  • Keine Sperrstunde mehr in Discos, Nachtclubs etc.
  • Mindestabstand zwischen zwei Personen wird auf 1,5 Meter reduziert (statt zwei Meter)
  • Homeoffice-Empfehlung wird aufgehoben

Die weitgehende Lockerung ab dem 30. Mai und dem 6. Juni

Seit dem 27. April werden die Massnahmen zur Eindämmung der Coronaepidemie in der Schweiz schrittweise aufgehoben. Die schrittweise Lockerung soll einen raschen Wiederanstieg der Fälle verhindern. Die «ausserordentlichen Lage», die seit 16. März gilt, soll am 19. Juni enden.

Die meisten Einschränkungen wurden auf den 6. Juni stark gelockert. Seit diesem Tag sind sind (mit Schutzkonzept) wieder erlaubt:

  • Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen
  • Sportveranstaltungen, inklusive Trainingsbetrieb (Ausnahme: Sportarten mit engem Körperkontakt wie Schwingen, Judo, etc.)
  • Grössere Gruppen in Restaurants, Discos und Nachtclubs
  • Ferienlager für Kinder und Jugendliche
  • Bergbahnen, Campings, Zoos, Schwimmbäder und Wellnessbetriebe dürfen öffnen
  • Präsenzunterricht in den Mittel-, Berufs- und Hochschulen

Versammlungen von bis zu 30 Personen (statt bisher fünf Personen) sind seit dem 30. Mai schon wieder erlaubt.

Geöffnet sind oder erlaubt ist seit dem 11. Mai:

  • Läden, Märkte und Reisebüros, wobei es Beschränkungen zur Anzahl Personen in einem Geschäft gibt
  • Restaurants (max. 4 Personen pro Tisch, 2 Meter Abstand zwischen Tischen)
  • Öffentlicher Verkehr nach normalem Fahrplan (Empfehlung zum Masken tragen)
  • Unterricht in Primar- und Sekundarschulen
  • Prüfungen in Ausbildungsstätten
  • Sporttrainings (in Gruppen von 5 Personen, ohne Körperkontakt)
  • Bibliotheken, Museen, Archive (ohne Lesesäle)

Geöffnet sind oder erlaubt ist seit dem 27. April:

  • Bau- und Gartencenter, Gärtnereien, Blumenläden
  • Coiffeur- und Kosmetiksalons
  • Einrichtungen zur Selbstbedienung wie Autowaschanlagen, Solarien, Blumenfelder
  • Arzt- und Zahnarztpraxen
  • Physiotherapie, Massage
  • Alle Eingriffe in Spitäler, sofern keine kantonale Einschränkungen gelten

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