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Weshalb manche Hunde aggressiv sind

Husky

Husky

In Deutschland wurde vor einigen Tagen ein acht Wochen altes Baby zu Tode gebissen. Nicht von einem fremden Kampfhund, sondern vom Hund der Familie - einem Husky. Experten sehen sich bestätigt: Nicht die Rasse ist entscheidend, sondern die Erziehung eines Hundes.

Ein Hund braucht Führung, egal ob es sich um einen Bernhardiner, einen Schäferhund oder einen Pitbull-Terrier handelt. Der Besitzer muss dem Hund klar zu verstehen geben, dass er der Ranghöhere ist. Verschiedene Studien belegen, dass die Aggression eines Hundes nicht rassenabhängig, sondern eine Frage der Erziehung ist. Das berichtet die «Süddeutsche Zeitung».

Den Experten gab der Vorfall Aufschwung, als vor einigen Tagen in Deutschland ein Husky ein acht Wochen altes Baby zu Tode biss.

«Man kann den Begriff Kampfhund nicht an der Rasse festmachen. Rassen bestehen aus vielen Individuen mit individueller Lebensgeschichte und individueller sozialer Lebensweise mit ihrem oder ihren Menschen. Die Rasse spielt, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle», sagt Ethologin Dorit Feddersen-Petersen von der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, eine weltweit anerkannte Expertin für Verhaltensforschung bei Hunden, zur «Süddeutschen Zeitung». (skh)

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