Das Problem: Von den 1000-Franken-Noten sind wesentlich mehr im Umlauf, als man vermuten würde: Laut Schweizerischer Nationalbank (SNB) sind es aktuell rund 43 Millionen Scheine.

Und es ist keineswegs so, dass diese Noten allesamt in Bankschliessfächern oder unter Kopfkissen liegen. 22 Millionen Scheine seien 2013 von Geschäftsbanken zur Nationalbank gebracht, 25 Millionen Exemplare bezogen worden, heisst es seitens der SNB.

Ein Zeichen dafür, dass mit diesen Scheinen auch tatsächlich bezahlt wird. Laut Nationalbank wird vor allem im Occasionshandel für Autos und beim Viehhandel mit den grossen Scheinen bezahlt. Registriert werden die Noten von den ausgebenden Banken nicht.

Und das Geldwäschereigesetz greift erst bei einem Betrag von 100 000 Franken. Aus Bankenkreisen heisst es jedoch auch: Wenn eine unbekannte Person daherkommt und Tausendernoten wechseln möchte, schaut man schon genauer hin. (FHO)