USA

Weniger illegale Einwanderer aus Mexiko in den USA

Grenzkontrollen zeigen Wirkung

Grenzkontrollen zeigen Wirkung

Die Zahl mexikanischer Zuwanderer in den USA hat den niedrigsten Stand seit zehn Jahren erreicht. Im Zwölf-Monats-Zeitraum von März 2008 bis März 2009 gelangten schätzungsweise 175'000 Immigranten aus Mexiko in die USA. Das sind etwa halb so viele wie in den Jahren zuvor.

Zudem handle es sich um den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt, hiess es in einer in Washington veröffentlichten Studie des Instituts Pew Hispanic Center. Als Grund für den Rückgang vermuten die Forscher die Wirtschaftskrise in den USA und die strengere Überwachung der Grenze.

Zahlen der US-Grenzpolizei stützten den Trend. Im Jahr 2008 griffen Grenzbeamte 662'000 Mexikaner beim Versuch des illegalen Grenzübertritts auf. Dies war die geringste Zahl seit 25 Jahren.

Im Jahr 2004 waren es nach offiziellen Zahlen noch etwa 1,1 Millionen. Nach Angaben des Pew-Instituts lebt etwa jeder zehnte in Mexiko Geborene in den USA. Ein Drittel aller US-Einwohner, die ausserhalb des Landes geboren wurden, stammen aus Mexiko.

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