Gesamtschweizerisch ist die Zahlungsmoral etwas schlechter geworden, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode D&B (früher: Dun & Bradstreet) am Donnerstag mitteilte: Wurden 2011 durchschnittlich 42 Prozent der Rechnungen zu spät beglichen, waren es im vergangenen Jahr 45 Prozent.

Der Verzug dauerte im Schnitt 10,6 Tage. Auch hier zeigen sich Unterschiede zwischen der deutschen und der lateinischen Schweiz. Im Schnitt am längsten warteten die Tessiner mit der Aktivierung des Zahlungsauftrags (14,4 Tage), gefolgt von den Wallisern und Jurassiern (11,7 Tage), Genfern (11,6 Tage), der Waadt (11,5 Tage) und Neuenburg (11,4 Tage).

Urner sind pünktlich

Am pünktlichsten überweist man im Kanton Uri: Nur 22,5 Prozent sind nach Ablauf der Frist säumig, gefolgt von Basel-Stadt (24,2 Prozent), Obwalden (35,8 Prozent) und Zug (36,9 Prozent). Die Verspätungen sind am kürzesten im Kanton Appenzell-Innerrhoden (7,8 Tage).