Das Initiativkomitee für ein nationales Verhüllungsverbot ist von der Stadt Bern mit 500 Franken gebüsst worden. Grund: Ihre Lancierungsaktion auf dem Bundesplatz galt als unbewilligte Kundgebung.

Busse wegen Burka-Aktion

Busse wegen Burka-Aktion

Die Stadt Bern büsst das Egerkinger Komitee rund um Walter Wobmann mit 500 Franken. Könnte es noch weitere Konsequenzen geben?

Diese «politisch motivierte Ungleichbehandlung» will das hinter der Initiative stehende Egerkinger Komitee nicht akzeptieren, wie es in einer Mitteilung schreibt. Während der Parlamentssession fänden täglich solche «Medientermine» statt, ohne dass dies eine Busse zur Folge hätte.

Für Aufsehen gesorgt hatte die Aktion auf dem Bundesplatz vor allem deshalb, weil die Initianten dabei selber mit einer Burka verhüllt beziehungsweise als vermummte Chaoten auftraten. Damit wollen sie nach eigener Darstellung aufzeigen, dass die Gesamtkörperverhüllung«"sicherheitsgefährend und antifreiheitlich» sei.

Nachspiel für Burka-Demo

Nachspiel für Burka-Demo (Tele M1, 18.03.2016)

Die Burka-Demo des Egerkinger Komitees rund um den SVP-Nationalrat Walter Wobmann könnte Konsequenzen nach sich ziehen.

Mit der Volksinitiative wollen die Burka-Gegner die Verhüllung des Gesichts im öffentlichen Raum und an Orten, die öffentlich zugänglich sind, verbieten. (sda)