Schweiz

Wegen Coronakrise: Bundesrat entlastet Exportwirtschaft

Die Coronakrise ist Gift für die Exportindustrie.

Die Coronakrise ist Gift für die Exportindustrie.

Der Bundesrat greift der Exportwirtschaft mit zusätzlichen finanziellen Mitteln unter die Arme. Damit sollen Exporteure in wichtigen Märkten gezielt gestärkt werden.

(rwa) Die Coronakrise stellt die Exportwirtschaft vor grosse Herausforderungen. Der weltweite Nachfrageeinbruch und die unterbrochenen Lieferketten schränken die Geschäfte von Unternehmen stark ein. Zwar habe die Exportförderung rasch reagiert und Unterstützungsleistungen neu ausgerichtet, betont der Bundesrat. Allerdings reicht das seiner Ansicht nach nicht aus, um den zusätzlichen Bedarf der Exporteure zu decken.

Der Bundesrat hat deshalb am Freitag beschlossen, dass nächstes Jahr zusätzliche 2,6 Millionen Franken in die Exportförderung des Bundes fliessen. Damit werden die Beratungs- und Unterstützungsleistungen für Exporteure in wichtigen Märkten gezielt und befristet verstärkt, wie es in einer Mitteilung des Wirtschaftsdepartements heisst. Zudem stellt der Bundesrat massgeschneiderte digitale Angebote zur Verfügung, um zeit- und ortsunabhängig internationale Geschäftsmöglichkeiten zu erschliessen.

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