Dritte Welle
Wegen Corona-Mutation: Taskforce will mehr Tests und mehr Contact Tracing

Weil die mutierte Version des Virus ansteckender ist, braucht es nach Ansicht der Taskforce einen Ausbau der Testkapazitäten und des Contact-Tracings. Die Quarantäne soll besser kontrolliert werden.

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Die Ressourcen des Contact-Tracing sollen aufgestockt werden, empfiehlt die Taskforce. (Symbolbild)

Die Ressourcen des Contact-Tracing sollen aufgestockt werden, empfiehlt die Taskforce. (Symbolbild)

Alexandra Wey / KEYSTONE

(wap) Die Forderung nach strengen, flächendeckenden Massnahmen erhalte durch das Auftauchen einer mutierten Variante des Coronavirus in der Schweiz neue Aktualität, schreibt die Taskforce am Weihnachtstag in einem offiziellen Statement. Da die neue Virusvariante wahrscheinlich ansteckender sei, müssten die Kapazitäten für Tests und das Contact-Tracing aufgestockt werden. Ausserdem müssten Quarantäne- und Isolationsregulierungen nun konsequent umgesetzt werden.

«Anstrengungen zur Identifizierung von Clustern und Infektionsquellen sind in der aktuellen Situation besonders wichtig», schreibt die Taskforce. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte am 24. Dezember gemeldet, dass die mutierte Virusvariante aus Grossbritannien in der Schweiz in zwei Proben gefunden worden sei. In England hatte die Regierung nach dem Auftauchen der neuen Variante strenge Lockdowns verhängt, dies weil sie als deutlich ansteckender gilt als bisher bekannte Varianten des Virus.