Twitter-Streit

Wegen 9/11-Sprengungs-Theorie: CVP-Präsident Pfister bezeichnet Daniele Ganser als Wirrkopf

Hält Daniele Gansers 9/11-Theorie für Humbug und pietätlos: CVP-Präsident Gerhard Pfister.

Hält Daniele Gansers 9/11-Theorie für Humbug und pietätlos: CVP-Präsident Gerhard Pfister.

Gerhard Pfister teilt auf Twitter gegen „Verschwörungstheoretiker“ Daniele Ganser aus. Dieser verbreitet in seinem neuesten Text eine Sprengung-These im Zusammenhang mit dem 11. September 2001 in New York.

Gerhard Pfister, Präsident der CVP Schweiz, ist bekannt für seine scharfen und regelmässigen Statements via Twitter. Am Freitagabend reagierte der Zuger Nationalrat gleich zweimal auf einen Tweet von Daniele Ganser:

© CH Media

Daniele Ganser ist umstritten und er sorgte mit seinen Verschwörungstheorien in den letzten Jahren oft für Empörung. Unter anderem vielen in Erinnerung ist sein spezieller Auftritt in der SRF-Sendung «Arena» vom 24. Februar 2017.

In seinem neusten Text schreibt Ganser:

Ganser stützt sich dabei auf eine Studie von US-Bauingenieur Dr. Leroy Hulsey, die am 3. September veröffentlicht wurde. Die Hulsey-Studie käme zum «klaren und eindeutigen Ergebnis»:

Das Wort «Sprengung» käme zwar nirgends in der Studie vor, schreibt Ganser, doch der Fall sei klar.

Sprengungs-Tweet wird fleissig retweetet

Der «Historiker, Energie- und Friedensforscher», wie sich Ganser auf Twitter nennt, hat über 22'000 Follower und sein Tweet mit dem Link zum Sprengungs-Text wurde schon mehr als 200 Mal retweetet.

Gerhard Pfister hat mit seinen Reaktionen ebenfalls mitgeholfen, Gansers Text zu streuen und er zwitscherte auch in den Unterhaltungen unter seinem Tweet munter weiter:

© CH Media

Peter Gisler, von der GLP Bern, bekommt auch noch den Unmut von Pfister zu spüren. Es scheint, als war das kein gemütlicher Freitagabend für Gerhard Pfister.

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