Das muss Leidenschaft sein. Anders lässt sich kaum erklären, weshalb Beat Hug Jahr für Jahr diesen ungeheuren Aufwand betreibt. 

20 bis 30 Stunden lang sitzt er jeweils am Laptop und programmiert eine aufwändige Lichtshow. Rentiere, Bäumchen und der Weihnachtsmann erleuchten dann in einer choreografierten Lichtshow mit Musik und Weihnachtsgeschichte. «Da muss man schon ein bisschen spinnen», sagt der Inhaber einer Tonproduktionsfirma selbst im Beitrag von «Tele M1».

Der Trailer zur Roggwiler Weihnachtshow 2016.

Der Trailer zur Roggwiler Weihnachtshow 2016.

Für alle, die jetzt daran denken, ihn als Umweltsünder zu beschimpfen, hat Hug das passende Argument parat: «Meine Beleuchtung funktioniert mit rund 600 Watt – jede Teichpumpe braucht mehr Strom.»

Spektakel und Spenden

An seinem Werk lässt er andere teilhaben. Jeden Abend lädt er zum 15 Minuten langen Spektakel – während der Adventszeit und noch bis zum 6. Januar. Als Tele M1 vor Ort war, kamen rund 40 Zuschauer. 

Und diese sind begeistert von der wilden Show. «Er macht so vielen Menschen eine so grosse Freude», sagt etwa Meggi Schacherbauer aus Oberentfelden. Und eine Besucherin aus Wolfwil gibt zu, «schon etwas berührt» zu sein.

In diesem Video führt Beat Hug hinter die Kulissen und erklärt die Technik hinter der Show.

In diesem Video führt Beat Hug hinter die Kulissen und erklärt die Technik hinter der Show.

In Beat Hugs Garten stehen aber nicht nur blinkende Buchsbäumchen, sondern auch ein Spendenkässeli. Er sammelt Geld für die Stiftung Kinderhilfe «Sternschnuppe». (smo)