Coronavirus

Was die verschiedenen Hygienemasken nützen

Die Hygienemasken sind momentan in aller Munde. Doch was nützen sie und vor allem: wie?

(nsm) Wenn von Masken die Rede ist, sind meistens sogenannte Hygienemasken gemeint, auch bekannt als chirurgische Masken oder OP-Masken. Dieser mehrlagige Mundschutz hält Tröpfchen auf, und diese sind ein Hauptübertragungsweg des neuen Coronavirus. Unbestritten ist deshalb, dass das Tragen von Hygienemasken für Infizierte sinnvoll ist: Es verhindert, dass sie die Viren beim Niesen und Husten oder über eine feuchte Aussprache verteilen. Hygienemasken bieten aber auch einen gewissen Schutz in die andere Richtung, indem sie Tröpfchen am Eindringen hindern. Gemäss Bund reichen sie aus, um Gesundheitsfachleute zu schützen, die Coronapatienten pflegen oder behandeln. Das gilt aber nur bei einem professionellen Umgang mit der Maske. So müssen vor dem An- und nach dem Ausziehen die Hände desinfiziert oder gewaschen werden. Während des Tragens darf die Maske nicht angefasst werden. Andernfalls besteht das Risiko, dass Viren über die Hände übertragen werden. Deshalb hält der Bund die Regeln zum Abstandhalten und zur Handhygiene für effi­zienter. Auch Hansjakob Furrer, Direktor der Universitätsklinik für Infektiologie der Inselgruppe, sagt:

Noch besser als Hygienemasken sind Feinstaubmasken der Schutzklassen FFP2 oder FFP3. Sie schützen nicht nur vor Tröpfchen, sondern auch vor Aerosolen, das sind feinste Flüssigkeitsteilchen, die durch die Luft schweben. Doch diesen ist die breite Bevölkerung nicht ausgesetzt. «Coronaviren kommen nur in Aerosolen vor, wenn diese durch medizinische Interventionen gebildet werden», sagt Furrer. FFP2-Masken trägt das Personal deshalb bei Eingriffen wie einer Lungenspiegelung.

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