Wärmeverbund steht zur Hälfte

Die Erstellung des Hedinger Wärmeverbundes befindet sich in der zweiten von drei Etappen. Im nächsten Jahr geht es unter der Kantonsstrasse hindurch in Richtung Oberdorf weiter.

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Waermeverbund 2.jpg

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Der Holzschnitzel-Wärmeverbund in Hedingen hat mit dem ersten Teilstück in der Kratzstrasse eine Leitungsdistanz von rund 700 Meter von der Heizzentrale bei der Schreinerei Arthur Girardi AG erreicht. Im Winter werden weitere Gebäude an diesem Strang angeschlossen. Bereits sind 1,46 km Leitungen verlegt - die einzelnen Gebäudezuleitungen nicht eingerechnet. Die geplante Anschlussleistung von rund 3000 kW in Etappe 1 sind heute mit 2500 kW schon gut angenähert.
Im nächsten Jahr geht es dann südwärts Richtung Kreisel und beim Gemeindehaus zur Unterquerung der Zürcherstrasse. Dieser Schritt wird mit den baulichen Anpassungen im Rahmen der flankierenden Massnahmen auf der Kantonsstrasse koordiniert. Weiter erschliesst die Renercon in den folgenden Jahren das Oberdorf südlich Richtung Dorfkern und nordöstlich Richtung Schulhaus Güpf.
Beitrag zum Umweltschutz
Nicht jeder hat einen eigenen Generator zuhause - beim Thema Strom ist Fremdversorgung bereits seit Jahrzehnten selbstverständlich, weshalb also nicht auch bei der Wärmeversorgung? Bereits heute sparen die Kunden des Wärmeverbundes Hedingen 260 000 Liter oder 220 t Öl ein und stossen damit 600 Tonnen weniger fossiles CO2 aus. Diese Zahlen dürften sich bis zum Vollausbau mehr als verdoppeln. «Ganz ohne Aufwand kann man so seinen eigenen Beitrag zum Umweltschutz leisten», so Lisette Müller-Jaag von der Renercon.
Während die Znüni-Gäste über Lärmbelastung, Streckenführung und Umweltschutz diskutieren, zeigt Renercon-Mitarbeiter Andreas Müller einer interessierten Anwohnerin, wie die Leitungen mit Stahlkern und wärmeisolierender PU-Ummantelung in der Erde versenkt werden. Dank moderner Elektronik kann die Renercon den Wärmeverbrauch eines Anschliessers künftig zentral ablesen. Sollte irgendwo ein Leck auftreten, so lässt sich dieses auf den Meter genau orten.