Bildung

Walliser Erstklässler müssen mehr zur Schule

Die Walliser Schülerinnen und Schüler der ersten Primarschulklassen sollen etwas weniger Freizeit haben und mehr zur Schule gehen. (Symbolbild).

Die Walliser Schülerinnen und Schüler der ersten Primarschulklassen sollen etwas weniger Freizeit haben und mehr zur Schule gehen. (Symbolbild).

Die Schülerinnen und Schüler der ersten Primarschulklassen im Kanton Wallis müssen ab dem Schuljahr 2020/21 länger die Schulbank drücken. Die Kantonsregierung hat entscheiden, die wöchentliche Lektionenzahl von zwölf auf 16 zu erhöhen.

Ausserdem werden Massnahmen eingeführt, um den wachsenden Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler in den ersten Schuljahren zu begegnen, wie die Walliser Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Im interkantonalen Vergleich haben die Walliser Schülerinnen und Schüler im ersten Jahr der Grundschule bisher eine der niedrigsten Schulzeiten in der Schweiz aufgewiesen.

Nach Anhörung der betroffenen Kreise hat die Kantonsregierung deshalb beschlossen, den Stundenplan in der ersten Klasse um vier Lektionen pro Woche zu erhöhen. Neben mehr Zeit für das grundlegende Lernen, die Sozialisation, die Integration und die Unterstützung der Erziehungsaufgaben der Eltern soll die Erhöhung der Unterrichtszeit eine vereinfachte Familienorganisation ermöglichen, wie die Staatskanzlei schreibt.

Finanziell bedeutet die Erhöhung der Lektionen ein Mehraufwand von zwei Millionen Franken pro Jahr. Davon werden 70 Prozent vom Kanton und 30 Prozent von den Gemeinden getragen.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1