Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer hätten im vergangenen Jahr für eine Holzschwemme gesorgt. Zudem verändere der Klimawandel schleichend und unbemerkt das Erscheinungsbild der Wälder, heisst es in einer Mitteilung von WaldSchweiz, der Interessenvertretung der rund 250'000 privaten und öffentlichen Waldeigentümer des Landes, vom Donnerstag.

Vom Bund und den Kantonen erhoffe man sich "tatkräftige und kurzfristige Mithilfe bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Forstwirtschaft". Denn der Borkenkäfer - zum Beispiel - kümmere sich nicht um Kantonsgrenzen. Verschiedene der 119 in der Schweiz lebenden Arten von Borkenkäfern hätten sich wieder ausgebreitet, würden aber kaum wahrgenommen, weil sie unauffällig lebten.

Die Waldeigentümer fordern, dass alle Forstschutzmassnahmen und Aktionen, die den Holzmarkt betreffen, unter den Kantonen abgesprochen werden, basierend auf einer koordinierten Erfassung und Analyse der Schadholzsituation, wie es in der Mitteilung von WaldSchweiz heisst. Bei Bewilligungsverfahren und "griffigen Sofortmassnahmen" erhoffe man sich mehr Flexibilität und auch finanzielle Hilfe. (sda)