Waldbrand

Waldbrand im Bündner Oberland nach fünf Stunden gelöscht

Löschhelikopter bekämpften den Waldbrand (Symbolbild)

Löschhelikopter bekämpften den Waldbrand (Symbolbild)

Im Bündner Oberland haben die Feuerwehren in der Nacht auf Montag einen Waldbrand nach fünf Stunden löschen können. Das Feuer verursacht hat vermutlich ein Blitzschlag während eines Gewitters am Samstag.

Der Blitzschlag führte zu einem Mottbrand, der sich am Sonntagabend zu einem Bodenfeuer ausbreitete. Das Feuer wütete laut Polizei in einem schwer zugänglichen Gebiet auf bis zu 300 Quadratmetern und in der Höhe von 1240 Metern über Meer.

Im Einsatz gegen die Flammen standen rund 80 Personen der Feuerwehren von Trun, Schlans, Sumvitg und Sursassiala sowie zwei Löschhelikopter der Rega. Während der Löscharbeiten musste die Hauptstrasse zwischen Sumvitg und Disentis gesperrt werden.

Um zwei Uhr in der Nacht auf Montag konnte der Feuerwehr-Einsatz beendet werden. Zur Sicherheit wurde eine Brandwache eingerichtet. Häuser oder Siedlungen waren keine in Gefahr.

Jung- und Schutzwald gerettet

Am Montag standen nochmals 35 Feuerwehrleute im Einsatz, um Glutnester im Boden aufzudecken und zu bekämpfen. Um Wasser ins Brandgebiet zu pumpen, wurde vom Rhein eine Leitung verlegt.

Die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei noch nicht beziffern. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte jedoch der Jung- und Schutzwald oberhalb der Kantonsstrasse gerettet werden.

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