Sudan

Wahlkommission bestätigt Baschir als Sieger der Präsidentenwahl

Omar el Baschir gewinnt die Wahl im Sudan (Archiv)

Omar el Baschir gewinnt die Wahl im Sudan (Archiv)

Der Staatschef des Sudan, Omar el Baschir, hat erwartungsgemäss die Präsidentenwahl in dem nordostafrikanischen Land gewonnen. Baschir habe 68,2 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die Wahlkommission mit.

Gegen den autoritär regierenden Staatschef liegt beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag ein Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der westsudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur vor.

Die ersten allgemeinen Wahlen im Sudan seit 24 Jahren hatten nach Ansicht von Wahlbeobachtern nicht internationalen Standards entsprochen. Die wichtigsten Oppositionskandidaten boykottierten den Urnengang oder anerkannten wegen Fälschungsvorwürfen das Ergebnis nicht.

Baschir, der sich 1989 an die Macht geputscht hatte, ging bereits 1996 und 2000 als Sieger aus Präsidentenwahlen hervor. Diese Abstimmungen wurden im In- und Ausland als Farce gewertet.

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