3D-Drucker
Waffen aus dem 3D-Drucker: Schweizer Flughäfen rüsten auf

Pistolen und andere Waffen aus dem 3D-Drucker können von Metaldetektoren nicht erkannt werden. Nun werden die Sicherheitsmassnahmen an Schweizer Flughäfen verschärft.

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Eine Pistole aus dem 3D-Drucker

Eine Pistole aus dem 3D-Drucker

zvg

Wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet, schulen die Behörden seit wenigen Wochen ihr Personal in Zürich, Genf und weiteren Flughäfen darauf, Waffen aus dem 3D-Drucker zu erkennen.

Das gilt sowohl für das Personal neben den Metalldetektoren als auch für die Leute, die das Gepäck per Röntgengerät durchleuchten. Diesen Vorgang bestätigt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) auf Anfrage der «Schweiz am Sonntag».

Die Pistole aus Kunststoff ist von Metalldetektoren nicht zu erkennen und in der Lage, Menschen zu töten. Erschwerend kommt hinzu, dass die Pistole aus nur 16 Einzelteilen besteht und sich leicht auseinander schrauben lässt.

Diesen Frühling wurde sie erstmals erfolgreich in Texas getestet. In der Schweiz ist das Drucken der Pistole verboten. Ob und wie viele davon tatsächlich im Umlauf sind, wissen die Behörden nicht.