Sicherheit
Wachsendes Unbehagen: Schweizer fühlen sich in den SBB weniger sicher

Die Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich im Zug zwar nach wie vor sicher. Aber das Unbehagen wächst. Ein Drittel aller Passagiere sind der Meinung, die Sicherheit hat sich verschlechtert.

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Die Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich im Zug zwar nach wie vor sicher. Aber das Unbehagen wächst. Dies zeigt eine Umfrage im Auftrag der „Schweiz am Sonntag". Die repräsentative Umfrage wurde nach der Serie von Unglücksfällen vom 5. bis 9. August durchgeführt, vom auf Online-Marktforschung spezialisierten Institut «Marketagent.com» bei 501 Personen im Alter von 14 bis 65 Jahren in der Deutschschweiz:

  • 33,3 Prozent fühlen sich in den Zügen der SBB «sehr sicher», 51,1 Prozent «eher sicher». 13,6 Prozent sagen, sie fühlten sich «eher weniger sicher» und weitere 2 Prozent «überhaupt nicht sicher».

Das Resultat kann jeder zu seinen Gunsten interpretieren: Die SBB können darauf hinweisen, dass sich insgesamt 84 Prozent sicher fühlen; die Gewerkschaften, welche die Sicherheitsfrage mit dem Personalabbau verknüpft haben, können warnen, dass fast 16 Prozent sich nicht so sicher fühlen

Auf die Frage, wie sich die Sicherheit in den Zügen in den letzten Jahren verändert habe, wurde wie folgt geantwortet:

  • 50,1 Prozent sagen, die Sicherheit sei gleich geblieben, 16,6 Prozent finden, sie habe sich verbessert, und 33,3 Prozent sind der Ansicht, sie habe sich verschlechtert. Hier scheint ein klarer Trend vorzuliegen: Das Sicherheitsgefühl hat sich verschlechtert.

In der Umfrage wurde auch auf die Verspätungen eingegangen. 25,7 Prozent sind mit der Pünktlichkeit der SBB «sehr zufrieden», 53,9 Prozent «eher zufrieden». 14 Prozent sind «eher unzufrieden» und 6,4 Prozent «sehr unzufrieden».

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