Wenn der Zuschauerstrom immer so gross gewesen wäre wie am Wochenende, so wäre die Weiterexistenz des Vivariums auf Jahre hinaus gesichert gewesen, sagte Direktor Michel Ansermet. So besuchten am Samstag rund 1200 und am Sonntag 2000 Menschen ein letztes Mal das Vivarium.

Sogar Tränen seien vergossen worden, sagte Ansermet. Auch wenn Schlangen, Spinnen, Krokodile oder Echsen nicht unbedingt anziehend seien wie etwa Katzen oder Hunde, so seien die Besucherinnen und Besucher doch sehr von den exotischen Tieren angetan gewesen.

Etwa ein Drittel der Tiere des Vivariums wird im Ausland eine neue Heimat finden, andere Tiere nicht weit von ihrem bisherigen Standort entfernt in Vennes, im geplanten Grossaquarium Aquatis.

Das "Wassermuseum" Aquatis soll sich hauptsächlich mit der Thematik des Süsswassers, einer der lebensnotwendigen Ressourcen des Planeten Erde, sowie dem Umweltschutz befassen. So sollen alleine 50 Aquarien mit verschiedenen Tieren zu bestaunen sein. Die Gesamtkosten von Aquartis, das auch ein Hotel mit Konferenzzentrum umfasst, werden auf rund 80 Millionen Franken geschätzt.