Brief an Bundesrat: UBS will mit Regierung über GPK-Empfehlung verhandeln

Villiger und Grübel wollen mit Burndesrat über GPK-Empfehlung verhandeln

UBS-Spitze: CEO Oswald Grübel und VR-Präsident Kaspar Villiger.

Villiger und Gürbel

UBS-Spitze: CEO Oswald Grübel und VR-Präsident Kaspar Villiger.

UBS-Präsident Kaspar Villiger und UBS-Chef Oswald haben Bundesrat und GPK einen Brief geschrieben. Adressiert ist das Schreiben an den Präsidenten der GPK-Subkommission, Nationalrat Jean-François Veillon, den Vizepräsidenten, Ständerat Hans Hess, sowie an Bundespräsidentin Doris Leuthard.

Der Brief sei am Freitag eingetroffen, sagt Veillon und bestätigt damit entsprechende Recherchen des «Sonntags». Über den Inhalt will Veillon nichts sagen. «Wir werden den Brief Anfang Woche analysieren – gemeinsam mit den beiden GPK-Präsidenten», das heisst mit Nationalrätin Maria Roth-Bernasconi und Ständerat Claude Janiak. Erst dann werde die Öffentlichkeit informiert. Klar ist jedoch, dass die vor dem Mittwoch geschehen wird, also noch vor der nationalrätlichen Debatte über den GPK-Bericht und eine allfällige Einsetzung einer PUK.

Gemäss Informationen des «Sonntag» enthält der Brief an Veillon, Hess und Leuthard keine konkreten Vorschläge oder Angebote. Die UBS signalisiert darin aber, dass sie mit dem Bundesrat und der GPK zusammenkommen möchte, um die Empfehlung 19 aus dem GPK-Bericht zu diskutieren. Darin fordert die GPK den Bundesrat und die UBS auf, eine bankinterne Untersuchung einzuleiten, Transparenz zu schaffen, wieso die Bank sich gegen eine Zivilklage gegen ihre alte Führungscrew entschieden hat, sowie die Voraussetzungen zu verbessern, dass auch Aktionäre gegen Ospel und Co klagen können. (rsn)

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