Deborah Balmer

Dort, wo im Kantipark vor einiger Zeit noch das alte Mensa-Provisorium stand, befindet sich jetzt eine Baugrube. «Hier wird das Naturama mit einer Auenlandschaft und einem Teich nach hinten erweitert», erklärt Peter Hänsli, Prorektor der Alten Kantonsschule Aarau. In naher Zukunft soll der Teich Teil einer Ausstellung des Naturamas sein.

Neben dem Teich bauen Handwerker hinter der Alten Kanti, wo sich derzeit noch Parkplätze befinden, ein Gärtnerhaus. «Der Gärtner lagert seine Gartengeräte, den Schneepflug und Traktoren noch im Velokeller», bemerkt Peter Hänsli. Laut Hänsli soll auch die Umgebung um das Gärtnerhaus freundlicher werden: Es soll eine verkehrsfreie begrünte Pausenplatzatmosphäre mit Sitzgelegenheiten entstehen. Die Parkplätze werden dann an die Peripherie an die Ecke Laurenzervorstadt/Feerstrasse ausgelagert.

Mehr Sicherheit

Im Zuge des Projekts «Arealgestaltung» gehen die Verantwortlichen eine weitere Pendenz des Kantiparks an: Die Sicherheit soll verbessert werden. «In der Vergangenheit hatten wir immer wieder Schwierigkeiten mit Vandalismus und Schlägereien - dubiose Gestalten haben sich immer wieder auf dem Areal aufgehalten», so Peter Hänsli. Um dem entgegenzuwirken, wird einerseits die Beleuchtung im Park verbessert, andererseits soll eine Videoüberwachung an neuralgischen Stellen die Sicherheit erhöhen. «Wir hoffen, dass der Park mit diesen Massnahmen nachts für Passanten wieder sicher wird», so Peter Hänsli.

Schülerinnen und Schüler der Alten Kanti und der Kantonalen Schule für Berufsbildung, die zum heutigen Schuljahresanfang Abschrankungen und Bagger erwartet, werden mit Informationstafeln über den Umbau informiert. Läuft alles nach Plan, dann soll die Arealgestaltung, die insgesamt 2,3 Millionen Franken kostet, im November abgeschlossen sein.