Insgesamt waren zwei Autos von dem über die Ufer getretenen Fluss Losentse mitgerissen worden. Während eines der beiden Autos leer war, befanden sich im anderen Wagen der Mann und das Mädchen.

Die örtliche Polizei, Hilfskräfte und zahlreiche Feuerwehrleute waren bis in die Nacht hinein mit rund 70 Personen im Einsatz. Auch ein Helikopter beteiligte sich an der Suche.

Andere Regionen im Kanton Wallis waren ebenfalls vom Unwetter betroffen. Die Strasse zwischen Chalais und Vercorin musste am Sonntagabend nach einem Erdrutsch geschlossen werden. Das galt auch für die Strasse zwischen Vex und Euseigne sowie zwischen Sanetsch und Sitten.

Im Kanton Graubünden wüteten ebenfalls Unwetter. Wie Pascal Vetsch, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, mitteilte, mussten zwei Passstrassen wegen Erdrutschen gesperrt werden. Betroffen waren der Maloja-Pass sowie der Lukmanier-Pass von der Tessiner Seite her.

An den Passstrassen habe es Schäden gegeben. Derzeit laufen laut Vetsch Abklärungen. Gegen 10 Uhr werde die Lage neu beurteilt.

Polizeibilder vom August