Hochrangige Vertreter der sechs Länder verständigten sich am in New York auf eine gemeinsame Erklärung an Teheran. Darin heisst es, "wir sind uns einig darin, dass wir mit dem Iran gemeinsam arbeiten wollen". Aber das iranische Atomprogramm sorge weiter für eine ernsthafte Beunruhigung der internationalen Gemeinschaft.

Deshalb müsse der Iran endlich alle offenen Fragen beantworten, "um letztlich ausschliessen zu können, dass das iranische Atomprogramm eine militärische Dimension hat".

In seiner Rede vor der UNO-Generalversammlung ging Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit keinem Wort auf den Streit um das Atomprogramm ein. Er versicherte nur allgemein, Teheran wolle sich "konstruktiv" daran beteiligen, internationale Probleme und Herausforderungen anzugehen.

Teheran beharrt auf seinem Recht auf ein eigenes Atomprogramm. Die USA und einige westliche Staaten fürchten, dass Teheran unter dem Deckmantel der friedlichen Kernkraftnutzung heimlich am Bau von Atombomben arbeitet.

Die US-Regierung hatte dem Iran zuletzt mit weiteren Sanktionen gedroht, sollte das Land nicht kooperieren. Dies war bisher von Russland skeptisch gesehen worden. Überraschend schloss Präsident Dmitri Medwedew aber bei einem Gespräch mit US-Präsident Barack Obama Sanktionen nicht mehr aus.