Afghanistan

Verteidigungsminister Guttenberg stockt Truppen in Kundus auf

Verteidigungsminister Guttenberg in Kundus

Verteidigungsminister Guttenberg in Kundus

Deutschland schickt zusätzliche Kampftruppen in die Unruheprovinz Kundus. Das deutsche Feldlager solle Mitte Januar um eine weitere Infanterie-Kompanie aufgestockt werden, kündigte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei einem Besuch in Kundus an.

Im nordafghanischen Kundus sind derzeit rund 1100 deutsche Soldaten im Einsatz, davon 450 Kampftruppen. Mit der neuen Kompanie kommen rund 120 weitere hinzu.

Bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe des NATO-Militärstützpunkts "Camp Phoenix" in der Hauptstadt Kabul wurden derweil drei ausländische Soldaten verletzt. Der Attentäter brachte am Morgen (Ortszeit) ein mit Sprengstoff präpariertes Auto zur Explosion, wie der Chef der Kriminalpolizei von Kabul sagte.

Ziel sei ein Fahrzeug der internationalen Truppen auf der Strasse nach Dschalalabad gewesen. Bei den verletzte Soldaten handle es sich wahrscheinlich um US-Soldaten.

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