Kanton Basel-Landschaft

Verordnung über Energienutzung wird angepasst

Neubauten sollen bis zum Jahr 2030 den Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft entsprechen.

Energienutzung

Neubauten sollen bis zum Jahr 2030 den Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft entsprechen.

Die Regierung des Kantons Basel-Landschaft hat eine Revision der Verordnung über die rationelle Energienutzung (EnGV) beschlossen. Die energetischen (Mindest-) Anforderungen an den Wärmeschutz und die Haustechnikanlagen werden an die im letzten Jahr revidierten Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2008) angeglichen und per 1. Juli 2009 in Kraft gesetzt.

Gemäss Energiestrategie des Regierungsrates vom 8. April 2008 sollen Neubauten bis in Jahr 2030 den Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft entsprechen. Diese strategische Zielsetzung bedingt eine weitere, sukzessive Verschärfung an die Energieeffizienz im Gebäudebereich, teilt die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft mit.

Diese neuen Anforderungen dürften für die einzelne Bauherrschaft Mehrkosten in der Grössenordnung von zirka 2,8 Prozent für ein Einfamilienhaus und zirka 1,9 Prozent für ein Mehrfamilienhaus nach sich ziehen.

Weil diese Mehrkosten durch die schweizweite Umsetzung der MuKEn 2008 in allen Kantonen anfallen werden, erwachsen dem Kanton Basel-Landschaft im Verhältnis zu den Nachbarkantonen keine Standortnachteile, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die abgeschätzten anfänglichen Mehrkosten relativierten sich durch die Einsparungen dank Energieeffizienz. Je besser Bauten und Anlagen aus energetischer Sicht gebaut werden, desto mehr Energie und letztlich auch Energiekosten liessen sich beim Betrieb über den gesamten, üblicherweise sehr langen Lebenszyklus einsparen.

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