Tunnel
Verkehrsproblem im Aargauer Osten: Welcher Tunnel solls denn sein?

Das Verkehrsproblem im Osten des Kantons Aargau soll gelöst werden. Dabei sollen die Zentren Baden und Brugg-Windisch entlastet werden und das Aaretal und Zurzibiet besser ans Nationalstrassennetz angebunden werden. Drei Varianten führen zu hitzigen Diskussionen. Welche wählen Sie?

Drucken
Teilen

Der Kanton sucht eine Lösung für das Verkehrsproblem im Osten des Kantons bzw. im Grossraum Baden. Dabei geht es sowohl darum, die Zentren Baden und Brugg-Windisch zu entlasten als auch das untere Aaretal bzw. das Zurzibiet möglichst direkt ans Netz der Nationalstrassen anzubinden. Drei Varianten sind bereits bekannt: 1. Martinsbergtunnel, 2. Petersbergtunnel, 3. Baldeggtunnel.

In Baden wurde schon vor Jahrzehnten befürwortet, den Verkehr aus dem Siggenthal via Limmatbrücke durch den Martinsbergtunnel zur Autobahn zu führen. Der Vorstoss aus dem unteren Aaretal für eine bessere Anbindung ans Autobahnnetz brachte vor einigen Jahren den Petersbergtunnel ins Spiel. Damit würde sich auch die Region Brugg-Windisch eine Teilentlastung erhoffen, was bei der Variante Martinsberg kaum der Fall wäre. Der Kanton hat nun eine günstigere Variante durch den Baldeggtunnel vorgeschlagen. Sie ist Gegenstand einer behördeninternen Abklärung auf Stufe der Regionalplanungsgruppen.

Es gibt in der Planungsdebatte auch Untervarianten, darunter ein Tunnel-Y Petersberg-/Martinsberg-/Baldeggtunnel sowie einen Umfahrungstunnel via Martinsberg Richtung Zürich, der bei der Brunnmatt wieder zum Vorschein käme. Ebenso stehen für Brugg-Windisch mehrere Umfahrungsvarianten zur Diskussion. Die Abklärungen laufen. Für den künftigen Richtplan sollen frühzeitig Lösungen gefunden werden, damit die Standortgunst der betroffenen Gebiete verbessert wird. (-rr-)

Aktuelle Nachrichten