Schneefälle

Verkehrslage in der Schweiz nach Schneechaos wieder normal

Verbier: vor der Autofahr ist Schaufeln angesagt

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Rechtzeitig zum Start der Wintersaison in vielen Skistationen ist am Wochenende ausgiebig Schnee gefallen. Weiss wurde es bis ins Flachland hinunter. Vor allem am Samstag kam es zu zahlreichen Behinderungen auf Schienen und Strassen.

Am Sonntagmorgen wachte die Schweiz wie schon am Samstag unter einer Schneedecke auf. Während im Flachland nur wenige Zentimeter Schnee gemessen wurden, brachten die Schneefälle in den Bergen zwischen Samstag- und Sonntagmorgen verbreitet zwischen 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee, stellenweise sogar noch deutlich mehr, wie es bei MeteoSchweiz auf Anfrage hiess.

Besonders viel Schnee gab es in der Nacht auf Sonntag in der Region zwischen Gstaad und Zweisimmen: Eine Messung ergab 44 Zentimeter Neuschnee in Saanen BE. Als Folge wurde etwa die Bahnstrecke Montreux - Zweisimmen der Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) streckenweise unterbrochen.

Im Jura und im Engadin fiel etwas weniger Schnee. Schneereich war aber bereits der Samstag: Bis zu einem halben Meter Neuschnee gab es etwa für die Skistationen Grächen oder Evolène im Kanton Wallis.

Freude bei Skistationen

Den Schneesportorten kommt die Schneepracht kurz vor den Festtagen sehr gelegen. Viele, wie etwa die Jungfrau-Region im Berner Oberland, eröffneten am Wochenende offiziell die Saison. Noch sind aber zahlreiche Lifte und Pisten nicht in Betrieb - zum Teil auch deshalb, weil zu viel Schnee fiel.

Wegen der anhaltenden Schneefälle und des Neuschnees konnten noch nicht alle Pisten präpariert und eröffnet werden, wie etwa Christoph Schläppi von den Jungfrau Bahnen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Der Schnee sei aber zum richtigen Zeitpunkt gekommen, die Aussichten für Weihnachten seien deshalb gut.

Auch Armon Cantieni von den Bergbahnen Destination Gstaad zeigte sich erfreut über den Schneesegen: Nur mit äusserstem Einsatz hätten einige Pisten in der Region zwischen Zweisimmen und Gstaad hergerichtet werden können, sagte er. Bis zum 23. Dezember würden nun aber nach und nach alle Bahnen in Betrieb genommen.

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