Die neue US-Regierung unter Barack Obama habe das Thema Afrika als eine ihrer Prioritäten auf die Agenda gesetzt. Das gelte sowohl bei der Hilfe zur Bekämpfung der Aids- Epidemie wie auch bei der Förderung des Handels.

Die USA wollten ihr Afrika-Programm für Handelserleichterungen (AGOA) dazu nutzen, die eigenen Anstrengungen des Kontinents zu intensivieren. Allerdings sei es nötig, dass die afrikanischen Staaten stärker als bisher den Handel untereinander ausbauten.

Mit Blick auf Südafrikas kriselnden Nachbarstaat Simbabwe betonte sie, der Kap-Staat habe eine natürliche Verpflichtung zur Hilfe beim Wiederaufbau des heruntergewirtschafteten Landes.

Clinton war am Vorabend in Südafrika angekommen. Am Freitag traf sie in Johannesburg auch mit dem ersten schwarzen Präsidenten des Landes, Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, zu einer halbstündigen Unterredung zusammen.

Sie zeigte sich im Anschluss an das Gespräch sehr angetan von dem 91-jährigen Nationalhelden, dessen humanitäre Arbeit von ihrem Mann, Ex-Präsident Bill Clinton, aktiv unterstützt wird.

Südafrika ist nach Kenia die zweite Station ihrer Afrikareise. Am Abend wollte sie nach Medienangaben auch mit dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma in Durban zusammentreffen.