NATO - USA

USA und NATO wollen sich beim Kampf in Afghanistan unterstützen

Rasmussen sieht NATO in der Verantwortung

Rasmussen sieht NATO in der Verantwortung

Obama und NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen haben nach einem Gespräch im Weissen Haus in Washington demonstrative Einigkeit gezeigt. «Dies ist keine amerikanische Schlacht, dies ist auch eine NATO-Mission», meinte Obama zum Afghanistan-Einsatz.

Rasmussen betonte, die NATO wolle sich nicht aus der Verantwortung stehlen: "Wir werden in Afghanistan bleiben, so lange es notwendig ist, um die Arbeit zu Ende zu bringen."

Ausdrücklich stimmte Rasmussen Obama zu, zunächst über eine neue Strategie in Afghanistan zu entscheiden und erst danach über die künftige Truppenstärke. "Es geht nicht in erster Linie um Zahlen."

Dagegen verlangen führende US-Militärs mehr Soldaten, ansonsten werde man den Kampf gegen die Taliban verlieren. Obama hatte klargestellt, dass er erst in einigen Wochen über diese Anfrage entscheiden will. Derzeit sind fast 68'000 US-Soldaten am Hindukusch.

Der Oberbefehlshaber der US- und NATO-Truppen in Afghanistan, Stanley McChrystal, stellte kürzlich bereits einen formellen Antrag bei seinen Vorgesetzten. In Medienberichten wird davon ausgegangen, dass McChrystal weitere 40'000 Soldaten will. Hintergrund ist die schlechte Sicherheitslage und der Vormarsch der radikal-islamischen Taliban-Kämpfer.

Im schwedischen Göteborg trafen sich derweil die EU-Verteidigungsminister. Sie zeigten sich bezüglich eines verstärkten Afghanistan-Engagements zurückhaltend.

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