Zudem kündete sie in Tokio an, dass Japans Regierungschef Taro Aso am 24.#Februar als erster ausländischer Spitzenpolitiker einer Einladung von US-Präsident Barack Obama ins Weisse Haus folgen werde. Sie war am Vortag zum Auftakt ihrer ersten Auslandsreise als Aussenministerin in Japan eingetroffen.

Zu Spekulationen über einen bevorstehenden Raketentest in Nordkorea erklärte Clinton, für die Beziehungen zwischen Washington und Pjöngjang werde dies "nicht sehr hilfreich" sein. Mit Nakasone betonte sie die "Wichtigkeit sehr enger Koordination" im Rahmen der Sechs-Länder-Gespräche über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms.

Clinton wiederholte das Angebot an Nordkorea im Rahmen eines Friedensvertrags normale Beziehungen aufzunehmen sowie Wirtschafts- und Energiehilfe zu leisten. Voraussetzung sei aber, dass Nordkorea sein Atomwaffenprogramm nachprüfbar und vollständig einstelle.

Die Weltwirtschaftskrise erfordere eine "koordnierte globale Antwort", sagte Clinton weiter. Die USA und Japan als die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt seien sich ihrer Verantwortung bewusst.

Japan ist für Washington seit einem halben Jahrhundert der engste Verbündete in Asien. Clinton reist am Mittwoch im Anschluss an den Japanbesuch weiter nach Indonesien, Südkorea und China.