Eine Gruppe von 20 Demokraten und Republikanern erarbeiteten ein abgespecktes Massnahmenpaket mit einem Volumen von 780 Milliarden Dollar, nachdem ursprünglich mehr als 900 Milliarden Dollar an staatlichen Hilfen geplant waren.

Das Investitionsprogramm soll helfen, die schwere Rezession und die rapide gewachsene Arbeitslosigkeit in den USA zu überwinden. Eine Abstimmung wurde am Dienstag erwartet, die Senatsdebatte sollte noch heute Samstag und am Montag fortgesetzt werden.

Danach muss die Senats-Vorlage mit dem bereits verabschiedeten Plan des Repräsentantenhauses abgestimmt werden. Diese Vorlage, der kein einziger Republikaner zugestimmt hatte, hat ein Volumen von 819 Milliarden Dollar.

Das Weisse Haus begrüsste den Kompromiss im Senat. Gleichzeitig drängte Präsident Obama den Kongress erneut zu einer raschen Einigung. Er verlangt, dass ihm das Konjunkturpaket bis zum 16. Februar zur Unterschrift vorliegt.

Amerikaner im ganzen Land müssten um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen, "und sie schauen auf uns, ob wir den Aufgaben gerecht werden", sagte Obama in seiner wöchentlichen Radio- und Internetansprache.

Nach jüngsten Daten gingen allein im Januar fast 600 000 Stellen in den USA verloren. Die Arbeitslosenrate schnellte auf 7,6 Prozent hoch.

Die Investitionen sollen sowohl Infrastrukturmassnahmen wie der Modernisierung von Schulen, staatlichen Gebäuden und Strassen als auch sozialen Leistungen für die von der Rezession besonders betroffenen Gruppen dienen.