Nach der Zustimmung des Repräsentantenhauses billigte in Washington auch der Senat den Verteidigungsetat für das bereits am ersten Oktober angebrochene Budgetjahr 2010 in Höhe von bis zu 680 Milliarden Dollar.

Für den Entwurf stimmten 68 Senatoren, dagegen 29. Der Plan macht es der US-Regierung zur Auflage, Pakistans Verwendung der US-Militärhilfen genau zu prüfen.

Pakistan soll demnach auf die Mittel aus einem 1,6 Milliarden schweren Fonds für Militärhilfe nur zurückgreifen dürfen, wenn Aussenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Robert Gates bescheinigen, dass die Verwendung der Mittel mit den Sicherheitsinteressen der USA übereinstimmt.

Die Gewaltspirale in Pakistan nimmt derweil kein Ende: Knapp eine Woche nach Beginn der Offensive gegen die Taliban kamen innert weniger Stunden bei drei Anschlägen mindestens 26 Menschen ums Leben.

Der jüngste Anschlag ereignete sich gemäss Medienberichten in Nordwest-Pakistan. Bei der Explosion einer Mine wurden 18 Angehörige einer Hochzeitsgesellschaft getötet, darunter vier Kinder und zwölf Frauen.

Mindestens sieben Menschen kamen bei einem Selbstmordattentat auf den Militärstützpunkt Kamra im Norden des Landes ums Leben. Auf der Basis werden Flugzeuge vermutet, die Atomsprengköpfe transportieren können. Pakistan versichert immer wieder, dass sein Nuklearwaffen-Arsenal gesichert ist.

Zehn Verletzte gab es bei einer zweiten Explosion in einer belebten Strasse in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar. Ein mit Sprengstoff beladenes Auto ging auf einem Parkplatz vor einem Restaurant in die Luft.