US-Aussenministerin Clinton macht Nordkorea ein Friedensangebot

Clinton macht Nordkorea ein Angebot

Clinton macht Nordkorea ein Angebot

Kurz vor ihrer ersten Auslandreise hat US-Aussenministerin Hillary Clinton dem verfeindeten Nordkorea ein Friedensangebot gemacht. Die USA seien zu normalen Beziehungen bereit, wenn Nordkorea sein Atomwaffenprogramm einstelle.

Nordkorea müsse aber "wirklich dazu bereit sein, sein Atomwaffenprogramm vollständig und überprüfbar abzuschaffen", sagte Clinton am Freitag in New York, kurz vor ihrer Reise nach Südkorea, Japan, Indonesien und China. Füge sich das Regime diesen Bedingungen, seien die USA zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages sowie unter anderem zu Energielieferungen bereit.

Nordkorea gilt als eine der grössten Bedrohungen für die Stabilität in Fernost. Die Beziehungen zwischen dem abgeschotteten Land und den USA waren zuletzt gespannt. Jüngste Gespräche über ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms endeten in einem Streit über die Überwachung des Abkommens.

Während ihrer Rede vor der amerikanischen Asien-Gesellschaft betonte die neue Aussenministerin auch ihren Wunsch nach einer besseren Zusammenarbeit mit China. Auf militärischer Ebene sollen im Laufe des Monats wieder Gespräche aufgenommen werden. Diese waren im vergangenen Jahr wegen Waffenverkäufen der USA nach Taiwan auf Eis gelegt worden.

"Trotz unserer Differenzen bekennen sich die USA zum Ziel eines positiven Verhältnisses mit China", sagte Clinton. Dies sei "entscheidend für Amerikas Frieden, Fortschritt und Wohlstand in der Zukunft". Unlängst hatten Äusserungen des neuen amerikanischen Finanzministers Timothy Geithner, China manipuliere seine Währung, für Irritationen in Peking gesorgt.

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