Damit nahm Treki auch die Idee einer Aufteilung der Schweiz unter seine Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien nicht auf.

Der Libyer sagte beim Amtsantritt vor der Versammlung in New York, es sei eine Ehre für ihn und sein Land, die Präsidentschaft zu übernehmen. Er sei sich seiner Verantwortung bewusst, die er für das Wohl der internationalen Gemeinschaft übernehme.

Die UNO-Vollversammlung müsse mehr Bedeutung erhalten und ihre Resolutionen verlangten Respekt. Die UNO-Vollversammlung sei der Weg zu einer besseren Zukunft für alle, sagte Treki.

Er verurteilte aber den angeblichen Staatsterrorismus von Israel. Das Entfernung illegaler Siedlungen in palästinensischem Gebiet würde helfen, Frieden zu erreichen, sagte er weiter.

Die Reform des UNO-Sicherheitsrates strich Treki als eine Priorität für das kommende Jahr dar. Afrika sei untervertreten und müsse mit einem ständigen Sitz ausgestattet werden, ebenso Lateinamerika, verlangte Treki. Auch müsse die Entwicklung Afrikas und anderer armer Regionen vorangetrieben werden.

Der Vorsitz über die UNO-Vollversammlung rotiert jährlich nach den Regionalgruppen, welche die 192 UNO-Mitglieder belegen. Nächstes Jahr ist die Gruppe der westlichen und anderen Staaten, der auch die Schweiz angehört, an der Reihe.