UNO und Nordkorea führen erstmals seit 2002 Militärgespräche

Blick nach Nordkorea

Blick nach Nordkorea

Erstmals seit sechs Jahren haben die UNO und Nordkorea im Bemühen um eine Entspannung Militärgespräche geführt. Eine UNO-Delegation unter der Führung der USA traf in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea mit nordkoreanischen Vertretern zusammen.

Das erste Treffen dieser Art seit 2002 sei auf Nordkoreas Bitte hin zustande gekommen und solle bestehende Spannungen verringern. "Die Gespräche können dazu beitragen, Vertrauen aufzubauen und Missverständnissen vorzubeugen sowie Transparenz im Hinblick auf die Absichten beider Seiten zu schaffen", hiess es in einer Erklärung des UNO-Oberkommandos.

Seit Ende des Koreakriegs 1953, in dem eine US-geführte UNO-Truppe Südkorea unterstützt hatte, ist das UNO-Kommando offiziell für die Überwachung der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea zuständig.

Pjöngjang hatte die in Südkorea stationierten US-Truppen am Samstag aufgefordert, ihre "Provokationen" in dem neutralen Grenzgebiet zu unterlassen. Anderenfalls würden "entschiedene Gegenmassnahmen" ergriffen. Nordkorea hatte in den vergangenen Wochen seinen Ton gegenüber den USA und Südkorea verschärft.

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