Wichtig sei, auf lange Sicht die Auswirkungen der Wüstenbildung auf die Armut und das Klima zu verringern, sagte Gnacadja am Montag in der brasilianischen Stadt Fortaleza.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte in einer Erklärung eine "globale Antwort" auf das Problem. Nach Angaben der UNO bedroht das Phänomen der Wüsten- und Steppenbildung langfristig mehr als eine Milliarde Menschen.

Jährlich "verschwinden" durch Wüstenbildung und Bodenerosionen rund zwölf Millionen Hektar fruchtbarer Boden, eine Fläche so gross wie Griechenland.

Die Kosten, um den Verlust dieser Nahrungsgrundlage aufzufangen, werden jährlich auf umgerechnet rund 44 Milliarden Franken geschätzt. Der UNO zufolge kann diese Erde mit speziellen Massnahmen und Projekten jedoch durchaus wieder kultiviert werden.