Die Zeitung hatte dem Mann einen Brief nach Polen geschickt und nach den Haftbedingungen, Reuegefühlen und seiner Verfassung gefragt. In seiner Antwort, welche der "SonntagsBlick" am Freitag erhielt und am Sonntag abbildete, stellt der Mann Bedingungen.

Der Brief ist auf den 18. Oktober datiert. Darin erklärt der 39-Jährige in französischer Sprache, dass er von einem Konkurrenzmedium 1500 Franken angeboten erhalten habe, damit er diesem seine Geschichte erzähle. Vom "SonntagsBlick"-Journalisten fordert er die Überweisung von 1600 Franken auf sein Gefängniskonto. Andernfalls erzähle er alles der Konkurrenz.

Im Brief beschuldigt der mutmassliche Mörder seinen Psychiater im für Resozialisierung spezialisierten Genfer Zentrum "La Pâquerette": Die Ausgangsbewilligung habe auf dessen günstigem Urteil basiert.

Der Beschuldigte wurde am vergangenen Donnerstag von Polen an die Schweiz ausgeliefert.